Projekt PRO Frauenhandball

PRO FRAUENHANDBALL – UNSER „etwas anderes“ Projekt!

PRÄAMBEL

Auch im Sport gibt es große Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Mädchen und Frauen bevorzugen Breiten- und Freizeitsportarten wie Turnen, Reiten, Tennis und Tanzen, während Jungen und Männer eher Mannschafts- und Wettkampfsportarten wie Fußball, Handball, Basketball, Leichtathletik wählen. Neuere Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sich diese Vorlieben stark am Angebot, an den Trainingsmethoden und den Leistungsstandards der jeweiligen Sportarten orientieren. Bei Teamsportarten sind diese Parameter häufig eher auf Burschen und Männer zugeschnitten obwohl sich Frauenhandball zunehmend als stark nachgefragte und attraktive Sportart entwickelt. Wir tragen dieser Entwicklung mit unserem Projekt Rechnung! Mit Innovationen wollen wir neue Zielgruppen und neue Spielerinnen finden; Mädchen sollen durch die Entwicklung von adäquaten Trainingsmethoden, die ihren Bedürfnissen entsprechen, für Handball gewonnen werden. Frauen und Müttern wollen wir mit optimierten Rahmenbedingungen die Möglichkeit bieten, Familie/Beruf und Sport optimal zu verbinden, um auch in diesem Lebensabschnitt noch leistungsorientiert Handball spielen zu können.

PROJEKTUMFELD

QUELLE Institut für Sport, Freizeit und Touristik – Düsseldorf
Der Spaß- und Unterhaltungsfaktor mit 38% höher als das Interesse am Verein mit 31%!
Interessante Menschen zu treffen (27%) ist weit höher als nur den Sieger zu sehen (16%)! Gerade diese Erlebnisorientierung ist die Chance für Frauenhandball!

QUELLE Marktforschungsunternehmen Sport + Markt
Nach einer Studie teilen 70% der TOP-Entscheidungsträger die Ansicht, dass das Vereinsmarketing professioneller gehandhabt werden muss!

Der Professionalisierungsdruck auf Amateur-Vereine steigt weiter, denn

  • die Sportnachfrage legt künftig weniger Gewicht auf traditionelle (Wettkampf)Formen
  • die Sportnachfrager (Kunden!) führen zu neuen und komplexeren Aufgaben beim Management
  • die neuen Sportkonsumenten zeichnen aus:
    • Strikte Orientierung auf Gesundheit, Fitness und Spaß
    • Suche nach Erlebnissen und Abenteuer
      • Flexible Gestaltung des Angebots
  • die Vereinsnachfrage steigt durch Angebotserweiterung nicht automatisch
  • die Adaptierung des Angebots und der Sportanlagen sind notwendig
  • neue Zusammenarbeitsformen sind dringend notwendig: Netzwerke und Strategische Allianzen
  • Projekte für sportliche und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit/Nachhaltigkeit sind zu entwickeln

Verbände und Vereine kämpfen deshalb entgegen dem allgemeinen Trend zur Freizeitgesellschaft verstärkt mit der Kundenbindung! Die große Herausforderung ist, bestehende Zielgruppen abzusichern und neue Kunden zu gewinnen! Handball Verein Wien definiert sich daher als Brückenbauer, Dienstleister, Marktteilnehmer und als Netzwerker!

PROJEKTDEFINITION

Projektziele

  • Die Wienerinnen und Wiener stehen im Mittelpunkt, als Fans, Sportler, Mitarbeiter oder Kunden!
  • Mit der Jugend als „Fackelträger“ forcieren wir Handball, um die Basis zu verbreitern, die Drop out-Rate zu minimieren und um neue Qualitäten zu schaffen
  • Mit anderen Vereinen oder Sportarten schaffen und nutzen wir Synergien (z.B. mit bei Sportstätten, Kommunikation, Veranstaltungen, Talente finden/ausbilden)
  • Mit dem Aufbau stabiler multidisziplinärer und publikumswirksamer Plattformen/Cluster geben wir unsere Antwort auf die Flexibilisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens:

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MARKTDEFINITION

Allgemeine Beurteilung

  • Handball ist international eine Wachstumssportart.
  • Die knapper werdenden privaten und öffentlichen Finanzmittel bedrohen den gesellschaftlichen Auftrag der Sportvereine und die Randsportarten generell.

Auch die Vereine sind gefordert, denn die sich ändernden Rahmenbedingungen erfordern neue Strategien. Die wesentlichen Faktoren dabei sind:

  • Sportgesetzgebung und die Interessen der Politik  (z.B. EU-Weißbuch, neue Fördermodelle)
  • Forderungen der Gesellschaft (z.B. Individualisierung und Freizeitverhalten)
  • Richtlinien der Verbände und Leitlinien der Partner
  • Sportartenkonkurrenz und Marktkräfte

Das Potenzial unseres Kernmarktes

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Unsere Zielgruppen

  • Direktkontakt: Fans, Mitglieder, Aktive, Partner, Besucher der Veranstaltungen
  • Indirekter Kontakt: Bevölkerung/Wirtschaft/Politik über Newsletter, Internet, Medien

Diese Zielgruppen sprechen wir mit unseren Projekten vermehrt an!

MARKTBETREUUNG, MARKETING/PR

Unterschiedliche Strukturen, ein heterogenes und sich ständig änderndes Umfeld, differente Erwartungshaltungen, sowie das Verhalten der Konkurrenz verhindern, dass mit statischen Konzepten ein sportlicher und/oder wirtschaftlicher Erfolg machbar ist, denn

  • NUR die Teilnahme am nationalen und internationalen Spielgeschehen ist zu wenig
  • Vernetzungskonzepte zur Qualitätssicherung, und für Innovationen sind notwendig

In unseren Konzepten verbinden wir Kreativität mit wirtschaftlichen, sportlichen und gesellschaftlichen Zielen. Dabei berücksichtigen wir folgende Nachhaltigkeitsgrundsätze:

  • Professionalisierung der Zusammenarbeit und der Kommunikation
  • Netzwerkforcierung bei gleichzeitiger Eigenständigkeit
  • Attraktivität der Partner, des Handballsports, und der Region steigern
  • sportliche und wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit durch konsequente Marktausrichtung

Mit unserem ONE STOP SERVICE bieten wir Lösungen und sichern uns so eine stabile Marktpräsenz:

  • wir entwickeln uns vom abhängigen Bittsteller zum akzeptierten (Wirtschafts-) Partner
  • als Lokalmatador finden wir Lokalmatadore für unsere Ideen und für unsere Projekte
  • gemeinsam generieren wir Wertschöpfungen für  das eigene Netzwerk In Anlehnung an „Mikrotrends – für Macher, Marketing und Management“ von Matthias HORX setzt
  • HANDBALL VEREIN WIEN mit PRO FRAUENHANDBALL und seinem ONE STOPP SERVICE gleich mehrere MIKROTRENDS

UNSER „etwas anderes“ RESÜME

  • Als kreatives Nischenunternehmen bieten wir: gesellschaftliche Verantwortung, soziale Kompetenz, sportliche Fairness und wirtschaftliche Effizienz
  • Als „little mover“ haben wir die Zukunft vor uns, denn mit unseren Angeboten erhalten und verbessern wir die Lebensqualität (NICHT NUR) in Wien
  • Wir sehen uns als reales Marktexperiment, das man beim Wachsen noch gestalten kann; so können die anstehenden Entwicklungen in Wirtschaft und Gesellschaft noch „nachhaltig“ berücksichtigt werden
  • Wir haben relevante Entwicklungen (z.B. NEUE ART EINES VEREINSZENTRUMS, CHANCENGLEICHHEIT IM SPORT, LEBENSLANG SPORT) erkannt, generieren daraus Chancen und  machen Trends als Best-Practise-Modelle